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Institut für Altenwohnbau und
Qualitätsmanagement GmbH

10.09.2010 - 03:12 Uhr
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15.07.2004

Durch mehr Qualität einem möglichen Rückgang der Nachfrage begegnen

und die Zukunft der Einrichtung langfristig sichern

Nicht nur in NRW wird von den Trägern der Pflegeheime derzeit beklagt, dass die Nachfrage nach Heimplätzen spürbar zurückgegangen ist. Neben den hohen Kosten für einen Heimaufenthalt bei allgemein schwieriger finanzieller Lage, ist sicherlich auch die Unzufriedenheit der Pflegebedürftigen und deren Angehörige mit dem  Angebot  "vollstationäre Pflege" hierfür mitverantwortlich.

Zumindest können sich die funktionierenden Hausgemeinschaften in Deutschland nicht über Nachfrageprobleme beklagen. Im Gegenteil, uns erreichen zunehmend Anfragen, wo in Deutschland diese Wohnform schon angeboten wird und wo zukünftig Hausgemeinschaften entstehen werden. Allerdings ist auch festzustellen, dass insbesondere für die Betroffenen die Unterschiede zwischen Wohngemeinschaften, Wohngruppen und Hausgemeinschaften nicht klar genug erkennbar sind. Auch gibt es zunehmend Anbieter, die ihre traditionelle Pflegeeinrichtung oder Pflegestation aus Marketinggründen einfach als "Hausgemeinschaft" deklarieren, ohne allerdings die entsprechenden Qualitätsmerkmale, geschweige den die erforderliche Organisationsstruktur aufzuweisen.

Diesem "Etikettenschwindel" muss also zukünftig intensiv begegnet werden, damit der Verbraucher nicht noch mehr verunsichert und die Leistungen der engagierten Träger von Hausgemeinschaften nicht gemindert werden. Aus diesem Grund wird sich das InfAQt dafür einsetzen möglichst bald die vom Kuratorium Deutsche Altershilfe definierten Eckpunkte einer Hausgemeinschaft  zu konkretisieren und zu publizieren. Bitte verfolgen Sie die Entwicklung auf unserer Internetseite.

Für den noch viel schwerer zu überschauenden und sich zunehmend dynamisch entwickelnden Bereich der ambulant betreuten Wohnungen und Wohngemeinschaften hat der in Berlin ansässige Verein: Selbstbestimmtes Wohnen im Alter (SWA) nun für Wohngemeinschaften, also HausgemeinschaftenM (Mietertyp), erste Qualitätskriterien zur Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz entwickelt  Der Katalog wird von Pflegekassen, Senat und in Fachkreisen anerkannt. In Form einer Selbstverpflichtung können die Pflegedienste sich diesen Kriterien anschließen. Über die http://www.swa-berlin.de kann diese Schrift bezogen werden.


 

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