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Institut für Altenwohnbau und
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15.09.2004

Angebot zur Projektentwicklung von Hausgemeinschaften komplettiert

In den letzten drei Monaten hat das InfAQt in Zusammenarbeit mit seinen Kooperationspartnern seine Beratungsleistungen für Betreiber und Investoren umfassend erweitert und verbessert. So wurde das Hausgemeinschaftskonzept vor dem Hintergrund der Erfahrungen der bestehenden Einrichtungen in Bezug auf die Raumorganisation, das Betriebs- und Personalkonzept und auch in Hinblick auf die Betriebskosten, sprich Pflegesatz und Investitionskosten, weiter optimiert. Interessenten können nunmehr zwischen einer nur punktuell oder phasenweise erforderlichen architektonischen und konzeptionellen Beratung bis hin zu einer umfassenden Projektentwicklung (Generalübernehmer) die Leistungen des Instituts in Anspruch nehmen.

Dies war und ist aus Sicht des InfAQt und seiner Kooperationspartner dringend erforderlich, da sich viele interessierte Träger (und auch Kostenträger) immer noch an den schon vor einigen Jahren veröffentlichten Aussagen, beispielsweise zum geschätzten Personalbedarf orientieren. Diese Modellannahmen können zwischenzeitlich durch praxisnahe und "verhandelte" ersetzt werden, da das Konzept der Hausgemeinschaft zwischenzeitlich  dieser Modellphase entwachsen ist; siehe die Beispiele aus Sachsen.

Die pflegesatzrelevanten Annahmen zur erforderlichen Personalmenge und den Personalkosten wurden praxisbezogen revidiert und auch die Investitionskosten können nunmehr mit einer hohen Genauigkeit beziffert werden. So kann nunmehr davon ausgegangen werden, dass die Investitionskosten pro Platz für eine Hausgemeinschaft mit 40 Plätzen die 70.000 Euro Marke nicht  überschreiten muss. Je nach Bundesland kann dieser Wert auch noch unterschritten bzw. geringfügig nach oben abweichen. Wichtig ist allerdings, das diese im Vergleich zum konventionellen Pflegeheimbau günstigen Kosten nicht durch einen Abbau von Qualität  "erkauft" werden, sondern durch eine konsequente Optimierung der Grundrisse und der Baukosten. So verfügt jeder Bewohner einer solchen Hausgemeinschaft "natürlich" über ein eigenes Zimmer. Der Einzelzimmeranteil beträgt also 100 Prozent. Darüber hinaus ist die Raumgestaltung und -organisation konsequent an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen orientiert und berücksichtigt die Erfordernisse an einen optimierten Arbeitsplatz für die Mitarbeiter der Hauswirtschaft und der Pflege.


 

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