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Institut für Altenwohnbau und
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10.09.2010 - 03:16 Uhr
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04.02.2005

Checkliste für Planungsvorhaben in der vollstationären Pflege (Teil 2)

Interessenlage, Ziele und Kompetenzen des Projektträgers

Warum plant der Projektträger (oder sie selbst) dieses Vorhaben?
Ist das "Klima" eher negativ, so kommt dieser Frage eine besondere Bedeutung zu!

Ist der Träger schon am Markt etabliert oder versucht er mit diesem Projekt neue Markanteile zu erreichen; dies gilt auch in Bezug auf die verschiedenen Geschäftsfelder sozialer Dienstleistungen, beispielsweise ein Träger der Eingliederungshilfe der eine Pflegeinrichtung plant, begibt sich auf ein eher unbekanntes Gebiet.


Handelt es sich um eine notwendige (Auflagen!) oder eine fachlich, ideell oder auf die Zukunft ausgerichtete Verbesserung oder Erweiterung? Wer oder was war der Ursprung der Idee? Wie lange und wie intensiv hat sich der Projektträger mit der Idee auseinandergesetzt?

Hat er bei der Entwicklung des Projekts ausschließlich auf eigene Erfahrungen und/oder Literatur zurückgegriffen oder/und hat er Rat und Unterstützung von kompetenten Sachverständigen und etablierten Anbietern eingeholt, die sich in diesem Geschäftsfeld auskennen?

Wenn das Projekt eher aus einer Notwendigkeit heraus entwickelt wurde, warum hat der Träger die Maßnahme erst jetzt in Betracht gezogen?
Führt eine zögernde Umsetzung zu wirtschaftlichen oder/und fachlichen Problemen im Bestand? Hat(te) er überhaupt Alternativen? Was wäre die Folge, wenn das Projekt nicht realisiert werden könnte?
Wenn das Projekt nicht unter Zeit- und/oder wirtschaftlichen Problemdruck steht, warum sollte das Projekt jetzt realisiert werden und warum ist er der geeignete Träger?

Gibt es tatsächlich eine konkrete Nachfrage oder einen Bedarf. Sind die getroffenen Annahmen als gesichert anzusehen und geeignet belegt oder handelt es sich um eine eher leitbildorientierte vom Träger gewünschte Maßnahme?
Was zeichnet den Träger eigentlich gegenüber den anderen möglichen Anbietern in dieser Region aus?

 

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